etwas schwierig sich einzulesen, aber wenn man es dann geschafft hat, dann macht es sehr viel Spaß. Ein super Buch, welches einigen Aufschluss zu vielen von Nietzsche behandelten Themen geben kann, wenn man aufmerksam liest. Also viel Spaß
Philosophisch nicht zu verachte. (Bewertung 5 von 5)
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Dies Buch ist wirklich genial. Man kann es nicht nur "so nebenbei lesen", man findet auch genug Tiefe in diesem Buch, wenn man sich darauf einlässt. Nietzsches Gedanken sind oft etwas düster, aber gerade das macht ihn aus. Der Text in diesem Buch: "Der tolle Mensch" in dem es heißt: "Gott ist tod" dürfte eines der bekanntesten Texte Nietzsches sein und auch beim mehrmaligen Lesen dieses Textes ist er immer noch so schön, wie beim ersten Mal. Das Buch ist sehr zu empfehlen!
Wissenschaft für sich (Bewertung 5 von 5)
» Manuel Müller
Nietzsche hat in "Die fröhliche Wissenschaft" zum einen Wissenschaft von ihrer moralischen Natur her kritisiert und darauf hingewiesen. Nietzsche gibt damit den Anstoss für die Klassiker der Wissenschaftskritik wie z.B. Foucault. Ferner stellt Nietzsche hier auch die Frage nach dem Kerngehalt und dem Wert von Wissenschaft überhaupt, und das nicht in der Sprache des Wissenschaftlers. Darüber hinaus ist die Lektüre auch noch wegen der unerhörten Sprachgewalt, die Nietzsche zu einem Meilenstein der Deutschen Sprache gemacht hat, zu empfehlen. Aber "Vorsicht: Gift! - Wer hier nicht lachen kann, soll hier nicht lesen! Denn, lacht er nicht, packt ihn 'das böse Wesen'."
Ein einziger Alptraum! (Bewertung 1 von 5)
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Ich habe Nietzsches Zarathustra verschlungen und auch sein Werk "Über die Frauen" fand ich sehr originell. Aber vielleicht bin ich einfach nicht introvertiert genug um Nietsche in seinen wüsten Gedankengängen durch die "fröhliche" Wissenschaft zu begleiten.
Dieses Buch ist eine wahre Herausforderung und deshalb nicht für den leichten Leseabend zu empfehlen. Ich habe auch 1 Jahr nach dem 1. Versuch, bei meinem 2. Versuch das Werk nach 50 Seiten wieder beiseite gelegt, denn ich fand es ebenso schwer verständlich wie auch phantasielos.
Nietzsche's Qualität in Zarathustra lag meiner Meinung nach in der konsequenten Synthese aus Nihilismus, Sarkasmus und Leben. Es war gerade deshalb so ein Erfolg, weil er sich stets an einen glasklaren Ausdruck und wahrscheinlich ein bißchen Abstand zu seiner eigenen Schreiberei gehalten hatte.
Dies ist in der Fröhlichen Wissenschaft leider nicht der Fall, was ich sehr bedaure.
Polemik gegen die Wissenschaft (Bewertung 4 von 5)
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Die Absurdität dessen, was in den sogenannten Wissenschaften passiert, ist für jedermann offensichtlich. Nietzsche hat die Interessengeleitetheit und Parteilichkeit wissenschaftlicher Erkenntnis schon vor über hundert Jahren erkannt und verkennt dabei auch nicht die Rolle persönlicher Eitelkeiten. Nach langer Krankheit genesen, genießt er es, bissig zu kritisieren, zu polemisieren, mit Worten zu spielen. Und alles mit doppeltem Boden - beziehungsweise im freien Fall - denn unter den Bedingungen des Lebens könnte der Widerspruch sein. Daß Nietzsche doch nicht gleich zum "ex contradictione quodlibet" übergeht, zeigt sich an den ernsteren Stellen des Werks. Nietzsche entfaltet ein kritisches Potenzial, vernichtend und doch scheint immer wieder durch: So schlimm, wie es ist, muss es nicht sein. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die fröhliche Wissenschaft
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