Charlie Bone hat Pech. Durch ein Schreiben auf dem offiziellen Briefpapier der Bloor-Akademie, deren Schüler er ist, wird er zum Paten von Dagobert Endlos ernannt. Er muss dem Neuzuwachs alle Räumlichkeiten zeigen, die ein Schüler des Musikzweiges im zweiten Schuljahr kennen muss. Er muss ihn mit den Regeln und Bestimmungen der Akademie vertraut machen -- und wenn Dagobert gegen die Schulordnung verstößt, wird Bone dafür zur Verantwortung gezogen wird. Dumm nur, dass es Dagobert gerade darauf anlegt, die Schulordnung zu verstoßen.
Charlie Bone hat Freunde, Freunde mit mächtigen Kräften. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel, sagt Dr. Bloor. Pech und Schwefel lassen sich trennen, entgegnet Dagobert, in dessen Umgebung erstaunlich viele Menschen ertrinken, emotionslos. Im Auftrag von Bones Feinden drängt er sich zwischen seinen Paten und dessen Freunde, indem er sich selbst wie Pech und Schwefel an den Jungen hängt. Gerade jetzt aber müsste Bone auf der Suche nach dem Wolfsjungen Asa alle erdenklichen Zauberkräfte mobilisieren. Und dann schmiedet der gefährliche Rote König auch noch ein gefährliches, allmächtig machendes Schwert...
Durchschnittliche Fortsetzung (Bewertung 2 von 5)
» Media-Mania.de
Nach Band Fünf hatte man als Leser ein wenig den Eindruck, die Abenteuerreihe um Charlie Bone und die Kinder des Roten Königs wäre nun beendet - und das wäre vielleicht sogar nicht schlecht gewesen für die Geschichte. Doch Jenny Nimmo schrieb weiter und schnell erschien mit Charlie Bone und das magische Schwert" der sechste Teil der Kinderbuchserie. Leider kann er nicht so überzeugen wie sein Vorgänger. Alles wirkt flüchtig in den Raum geworfen, nichts geht in die Tiefe. Zwar liest sich das Buch zügig und recht spannend und hat ein paar nette Einfälle, aber beim inzwischen sechsten Abenteuer würde man doch ein wenig mehr Entwicklung der einzelnen Charaktere erwarten - schließlich wachsen auch die Leser und Charlie Bone-Fans mit der Reihe und werden größer; Charlie ist in dieser Geschichte schon zwölf Jahre alt.
Sehr vieles wird leider nur angerissen - die geheimnisvolle Miss Kettle, der verzauberte Kessel, den sie Charlie überreicht, die Seegold-Figuren von Dagbert Endlos, die Angst der Köchin und vieles mehr. Auch die Figuren gehen kaum in die Tiefe, dafür hat jeder einen sehr kurzen Auftritt. So huschen Tancred, Lysander, Paton Darkwood und Gabriel Silk mal eben durch die Geschichte, und jedes Kind darf einmal seine besondere Fähigkeit vorführen. Auch die bösen Kinder - Joshua Tilpin, Dorcas Loom oder die Branko-Zwillinge - dürfen jeweils nur sehr kurz zeigen, was in ihnen steckt.
Sogar Charlie Bone geht nur ein einziges Mal in ein Bild hinein und nutzt damit seine besondere Begabung. Charlies Eltern hat die Autorin mit einer Ferienreise aus dem Roman geschafft, dabei wäre doch gerade die Wiedervereinigung zwischen Lyell Bone, Charlie und seiner Mutter interessant gewesen. Lediglich Billy Raven bekommt immer mehr ein Gesicht, von ihm erfährt der Leser eigentlich am meisten.
Das Titel gebende magische Schwert ist im Erzählstrang fast Beiwerk, der Verlag wäre hier besser bei dem Originaltitel Charlie Bone and the Wilderness Wolf" geblieben. Durch diese vielen, vielen Handlungselemente, Personen und Ereignisse wirkt alles nur flüchtig, oberflächlich - es ist kurz spannend, aber eben nur kurz. Es wird dramatisch, aber dann ist alles in einem einzigen Satz ausgestanden. Auch der verwendete Schreibstil ist für die angepeilte Zielgruppe - sollte sie etwa in Charlies Alter sein - viel zu simpel und unbeholfen, so dass kaum Spannung aufkommt.
Bei aller Kritik sind manche Sachen natürlich auch gelungen. Vor allem der böse Charakter von Dagbert Endlos und seine gruselige Fähigkeit, Leute durch Ertrinken zu töten - ganz gleich, an welchem Ort sie sind - lässt dem jungen Leser sicherlich den einen oder anderen Schauer über den Rücken laufen.
Insgesamt leider nur eine durchschnittliche Fortsetzung der Charlie-Bone-Reihe, in der sehr vieles vorkommt, aber nichts wirklich lange mitreißen kann. Es bleibt zu hoffen, dass Jenny Nimmo sich im nächsten Band ein wenig mehr Zeit für die Personen und die Hintergrundstory um den Roten König nimmt.
Die Abenteuer des Charlie Bone gehen weiter. (Bewertung 4 von 5)
» Silke Schröder, unterhaltung-themenguide.de
Die Abenteuer des Charlie Bone gehen weiter. Hieß es in Fankreisen jüngst noch, dass Jenny Nimmo ihre Reihe mit der freudigen Wiedervereinigung der Familie Bone beendet, ist jetzt doch der nächste Band erschienen. In der Welt des Charlie Bone können alle jene Kinder etwas besonderes, die von dem geheimnisvollen roten König abstammen. Doch leider ist nur ein Teil seiner Nachkömmlinge gut, während die anderen auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Und so müssen Charlie und seine Freunde wieder all ihre Kräfte einsetzen, um für das Gute zu kämpfen.
Das Buch bleibt dabei ein bisschen in der Spannung hinter den anderen zurück, ist aber nichts desto trotz wieder ein schöner Spaß nicht nur für Kids.
spannend und interessante Charaktere (Bewertung 3 von 5)
» Elke Janssen
Besser als der letzte Band geht es mit Charlie Bone weiter. Mit Dagbert wird eine neue interessante Person eingeführt. Insgesamt wäre es aber besser gewesen, sich mehr Zeit zu lassen für die Beschreibung des widersprüchlichen Charakters von Dagbert. So bleibt doch alles etwas an der Oberfläche, schade. Auch hört dieser Band mitten in der Handlung auf.
Ein Abenteuer geht weiter (Bewertung 4 von 5)
» Uli Geißler
Hatte man erst kürzlich gedacht, die Abenteuer des sonderbegabten Jungen Charlie Bone wäre seit dem Wiedersehen mit seinem Vater zu einem glücklichen Ende gelangt, wird in diesem nun sechsten Band der spannenden Jugendbuchserie eines Besseren belehrt.
Die Eltern von Charlie befinden sich auf Wal-Beobachtungsurlaub irgendwo in den nordischen Meeren und Charlie steht vor einer aufregenden und sicher nicht ungefährlichen Herausforderung. Nicht nur, dass er von der Internatsleitung, den bösartigen Bloors, plötzlich zum Paten für den Neuling Dagbert Endlos dem sonderbegabten Ertränker und Sohn von Lord Grimwald ernannt wird, es ist auch Asa Pike verschwunden. Schließlich geht es auch noch um ein geheimnisvolles Kästchen, in welchem ein Geheimnis verborgen ist.
Aufgrund des intriganten und hinterhältigen Wirkens Dagberts gerät Charlie sogar bei seinen besten Freundinnen und Freunden in Misskredit. Schwierig erweist sich für Charlie auch, dass der nach Fisch stinkende Junge ausgesprochen wechselhaft in seinen Gefühlsausdrücken ist. Eines Abends schleichen merkwürdige Wolfswesen durch die Stadt, welche sogar Charlies Onkel Paton angreifen und beißen. Es ist Charlie schnell klar, dass Asa, welcher sich nach Sonnenuntergang in ein wildes Tier verwandelt, gefangen gehalten wird.
Charlie schmiedet einen Plan und macht sich schließlich doch von seinen wichtigsten Freunden unterstützt auf die Suche nach Asa auf, um ihn zu befreien. In unter dem Schultheatersaal befindlichen Gängen kommt es dann zur dramatischen Verwandlungs- und Befreiungsaktion.
Jenny Nimmo ist es gut gelungen, ganz neu die Spannung wieder in Gang zu setzen, welche sich nach dem Ende des fünften Bandes mehr oder weniger in Wohlgefallen aufgelöst hatte. Die Geschichte um den Internatsschüler Charlie Bone kann nun in alle Richtungen weiter gehen und sollte das auch! Die unterschiedlichen weiteren Sonderbegabten der Bloor-Schule und deren familienhistorischen Hintergründe bieten sicher noch genug Handlungsstränge für die Zukunft, auf die man sich gespannt freuen darf.
Echt klasse!! (Bewertung 5 von 5)
» Nadine Holzüter
Also ich finde den bereits 6. Teil der Charlie Bone richtig klasse. Direkt als ich die ersten Seiter gelesen habe,wollte ich eig gar nicht mehr aufhören zu lesen,doch leider wurden meine Augen immer schwerer vor Müdigkeit. ^^
Ich kann jeden das Buch nur empfehlen.
Das einzige was ich schade fand,war das es schnell zu Ende gelesen war. Das ist der Schwachpunkt,denn meiner Meinung nach hätte man noch ein wenig mehr schreiben können.
Doch ich freue mich jetzt schon auf einen siebten Teil,denn es hoffentlich bald geben wird. :-)
Viel spaß mit diesen Charlie Bone Teil.
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Charlie Bone und das magische Schwert
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