Der Abschreiber.... (Bewertung 1 von 5)
» T. Markus
haben wir ihn nach 5 Monaten in Argentinien nur noch genannt. Zunächst liest sich das Buch unterhaltsam und kurzweilig, wenn man aber die vorgeschlagenen Touren durchführen möchte, so stellt man fest, dass der Autor offensichtlich nur die wenigsten Touren auch selbst gegangen ist. Man erkennt das an vielen nichtssagenden Bildern, die irgendwo, aber vermutlich nicht auf den jeweiligen Trecks aufgenommen wurden (z.B. Guanaco, Wasserfall, Blume) und an entweder banal umgeformten Wegbeschreibungen aus deutscher Primärliteratur (z.B. die Umrundung von Cerro Torre und Fitz Roy stammt offensichtlich aus dem Patagonien-Führer von Ganzhorn) oder sogar wörtlich übersetzten Wegbeschreibungen (Beispiel Volcan Copahue) aus dem englischsprachigen Lonely-planet-Führer (Trekking in Patagonia) oder dem Englisch -oder spanischsprachigen Führer"Mendoza, Senderos de Aventura" , ISBN: 987-21358-0-0). Ehrlicherweise gibt der Autor aber die Primärliteratur im Literaturverzeichnis an und lässt sich zum blanken Kopieren wohl aus rechtlichen Gründen nicht herab. Aber was habe ich davon, wenn er selbst keinerlei Kartenskizzen einbaut, stattdessen immer nur auf die Primärliteratur und die dort enthaltenen Karten verweist(besonders auffällig im Cuyo-Gebiet)? Das Buch ist zwar gespickt mit Internetlinks und GPS-Koordinaten von Gipfeln,aber was hilft das wenn die einzelnen Ziele jeweils nur oberflächlich erwähnt sind, weil es der Autor offensichtlich nie selbst gegangen ist sondern abgeschrieben hat?
Nur an wenigen Routen (und das sind die völlig ausgelatschten Wege wie Torres del Paine-NP, Laguna Torre am Cerro Torre oder Aconcagua-Basecamp) tauchen plötzlich persönliche Bilder und detailliertere Beschreibungen auf, dann merkt man: Aha, hier war er also sogar selbst...
Im Nachspann des Buches steht: " ...hat er allein für dieses Buch etliche Schuhsohlen durchgelaufen und Hosenböden durchgeritten". Ich denke eher, dass er sich seine Hosenböden am heimischen PC beim Übersetzen, Umformulieren, Abschreiben und Internetsurfen ruiniert hat.
Fazit: Der Einführungsteil ist nett zu lesen als Urlaubseinstimmung, als Planungsgrundlage für Touren wenig geeignet, viel besser die oben erwähnte Primärliteratur verwenden: Leichter zu tragen, viel informativer mit Kartenskizzen und billiger als dieser Schinken
Der Beste! (Bewertung 5 von 5)
» Janna Barceló
Ein umfassender Guide der gleichzeitig kein Detail entbehrt: Die ausführlichen Beschreibungen der Touren, klasse Bilder, Hintergrundinformationen und Geschichten am Rande zeigen, dass der Autor ein wahrer Experte auf seinem Gebiet ist. Ein Guide vom eisigen Süden bis ins verheissene Jujuy - wo auch immer: dieses Buch weist nicht nur den Weg, sondern bietet einen faszinierenden Rundumblick auf Land und Leute, Vergangenes und Aktuelles. Hier schreibt jemand, der in die Seele des Landes eingedrungen ist.
So mein Urteil: der Beste! Man hat nicht nur einen wirklich guten Trekkingführer, sondern auch ein Buch welches vertieft und gleichzeitig jede Menge Freude macht - man lese nur den Artikel über den "Pirobo" - wie der Argentinier "Damen Artigkeiten sagt" oder "Mädchen Scherzworte zuruft"... und nicht zuletzt wegen der Formulierungen: die Anekdoten entbehren nicht an köstlichen Wendungen!
Exzellenter Trekking-Guide (Bewertung 5 von 5)
» Dr. Rodolfo Weber
Das Buch Trekking-Guide ARGENTINIEN Die schönsten Andentouren zwischen Feuerland und der Puna de Atacama von Andreas Hohl ist sehr gut aufgebaut und die Wege sind sehr genau beschrieben, so dass man immer ans Ziel findet. Damit unterscheidet es sich im Gegensatz zu anderen Reiseführen,weil er auch manche Wanderwege beschreibt die abseits der normalen Wege liegen. Außerdem ist es nicht nur ein Trekking-Guide, sondern ein kenntnisreicher und unterhaltsamer Wegweiser was die gesamten Regionen Argentiniens angeht: Fauna, Flora, Orte, Menschen, Geographie und Geologie werden in einer Art und Weise - so weit dies auf 280 Seiten möglich ist - so beschrieben, dass man neugierig wird und mehr erfahren will. Man merkt dass der Autor das Land bereist hat und sich dort sehr wohl fühlte.
Als Patagonienkenner kann ich dieses Buch sehr empfehlen und jedem ans Herz legen. Es ist sehr gut geschrieben, mit einer sehr guten Expertise und vorrangig guten Bildern. Eine Beschreibung ohne Übertreibung und außerdem sind alle Themen sehr aktuell.
Auf jeden Fall ist es eine sehr gute Empfehlung für alle die in einem der schönsten Länder der Erde Trekkingtouren unternehmen wollen.
Zwischen Feuerland und Atacama (Bewertung 5 von 5)
» Bernd
Absoluter Insider-Guide mit wichtigen Detail- und vielen Grund-Infos,umfassender Einführung, sauber recherchierten Touren und
Tipps zur Vorbereitung und zu den Startpunkten, relevante GPS-Daten,
einigen ;o) am Rande. Viele weiterführende Links.
Lohnt sich.
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Trekking-Guide Argentinien
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