Für alle objektiven Interessenten der Ballistik (Bewertung 4 von 5)
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Als sportlich ambitionierter und physikinteressierter Jungjäger habe ich mit großer Erwartung dieses Buch erworben. Es wurde Zeit, dass zu diesem Thema ein Werk erschien. Zuerst möchte ich Herrn Dr. Rosenberger ein Kompliment aussprechen. Mir hat sein anschaulicher Sprachstil gut gefallen, ohne das die Seriosität darunter litt. Folgende Anmerkungen, die ich als konstruktive Kritik verstanden wissen möchte, kann ich mir dennoch nicht verkneifen. 1.) Es finden sich relativ viele Druckfehler. Der aufmerksame Leser wird diese aber als solche erkennen und damit Irritationen vermeiden. 2.) Recht hat der Autor leider, wenn er von einer gewissen Lehrnschwäche unserer Zunft spricht. Mir ist allerdings seine Affinität zur alten Försterpatrone 9,3x72R nicht entgangen. Ich hoffe er und die Leser wissen, dass dieses Kaliber (und war es früher noch so bewährt) aus gutem Grund jagdgesetzlich mittlerweile für Hochwild verboten ist. 3.) Die Argumentation für die neuen sog. Stahlschrote (hat nix mit Stahl zu tun)sind generell richtig. Eines wurde hier nur nicht erwähnt. Blei hat, gegenüber den anderen genannten Materialien, einen großen Vorteil. Es ist relativ weich und daher plastisch. Bei einem Schuß auf ein Hindernis, dass die Energie nicht aufnimmt, verformen sich die Kugeln und die Energie wird somit absorbiert. Die Kugeln fallen also quasi senkrecht zu Boden, während die Stahlschrote elastisch reagieren. Salopp - sie dotzen bei starren Hindernissen einfach zurück wie "Flummis".
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Jagdpatronen. Geschichte
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