genau wie der Weihnachtshund Kurt kommt auch die Geschichte daher: müde und träge. Ich habe mir selten so schwer getan, ein dünnes Buch fertigzulesen. Vielleicht sollte das humorvoll sein, vieles war aber eher peinlich. Und dass es mit einem österreichischen Deutsch bereichert war, macht das Ganze sicher nicht besser.
Was mich richtig geärgert hat: mindestens zweimal wurden die Namen des Hundes mit seinem Herrchen vertauscht. Wenn man schon ein Tier mit einem menschlichen Namen versieht, dann sollte man sich doch besser konzentrieren. Lieber Autor, lieber Verlag, der Hund heißt Kurt und der Mensch heißt Max. Ist doch gar nicht so schwer. Ich habs mir ja auch gemerkt
besser gegen nordwind! (Bewertung 2 von 5)
» los lisos
hab von glattauer zuerst "gut gegen nordwind" gelesen, war davon extremst begeistert, wollte mehr von ihm.
hätte ich allerdings zuerst dieses buch von ihm gelesen, hätte sich meine euphorie vermutlich in grenzen gehalten.
vom schreibstil her ist es zwar wieder erfrischend und es erstaunt mich dann doch immer wieder, dass es von einem männlichen autor stammt, aber die geschichte ist dann doch etwas langatmig. im mittelteil musste ich mich schon sehr durchkämpfen.
nicht schlecht, muss man aber nicht gelesen haben
Nett (Bewertung 3 von 5)
» weisserstier
Nett - diese Wort kam mir sofort bei der Beurteilung in den Sinn - mit all seinem negativen Nachklang. Das Buch ist zwar durchaus stellenweise heiter, aber das Thema empfand ich ziemlich abgelutscht: Zwei einsame Menschen versuchen sich ihr Singel-Dasein inmitten einer Pärchen-Welt mittels Sarkasmus und Selbstlügen schön zu reden. Mittels Kurt, einem trägen Hund, lernen sie sich kennen und lieben. Es ist ein einfach und schnell zu lesendes Zwischendurch-Buch, durchaus Unterhaltung, aber nicht der große Wurf
Gelungen (Bewertung 5 von 5)
» B.G.
Ich habe sellten beim Lesen eines Buches so gelacht. Es ist flott aber mit Stil geschrieben, die Hauptcharaktere sind sympathisch und ich habe es sehr bedauert, als ich bei der letzten Seite anlangte
Lustiger, vorweihnachtlicher Hörspaß (Bewertung 5 von 5)
» Einhandseglerin
Im vergangenen Jahr hatte mich das Buch schon beim Selber-Lesen begeistert, so dass ich mir die Geschichte heuer vorlesen lassen wollte (ganz faul - so wie Kurt ;o)...).
Die CDs machen viel Spaß, denn die Geschichte ist absolut komisch und einfach genial: Herrchen Max will seinen extrem bewegungs- und lebensfaulen Hund Kurt über Weihnachten unterbringen, da er selbst dem Weihnachtstrubel entfliehen will und lernt so Katrin kennen - die wiederum Weihnachten nicht wieder bei ihren (Hunden gänzlich abgeneigten) Eltern verbringen will - und so den Hund als gute "Exit-Strategie" sieht.
Alle drei Protagonisten haben wunderbare Macken, die einem die Lach-Tränen in die Augen treiben.
Das Hörbuch ist durch Peter Jordan und Ulrike Grote gut umgesetzt worden
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Der Weihnachtshund
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