Endlich mal wieder eine Hörbuchversion, die dem Buch in nichts nachsteht. Trotz der Kürzung bleiben Tragik und Komik erhalten und Rufus Beck haucht dem Protagonisten noch mehr Leben ein, als es dem Autor ohnehin schon gelingt. Sogar Raymonds jugendliche Naivität, die ihm zum Glück trotz aller Erfahrungen erhalten bleibt, wird durch Becks (eigentlich sehr erwachsene) Stimme großartig transportiert. Das Hörbuch ist beendet, aber die Gänsehaut bleibt. Schön!
Der Fliegenfänger (Bewertung 5 von 5)
» Gisela Hansen
So kann es gehen. Die Geschichte des Jungen ist lustig - wenn sie nicht so tragisch wäre. Der Arme stolpert von einer Lebensfalle in die andere und wird doch immer stärker.
Eine englische Geschichte. Sie zeigt wie Menschen in Klischees verhaften, wie andere in Schubladen landen. Ich würde diese Buch empfehlen, es hat mich sehr berührt
Das beste was ich seit langer Zeit gelesen habe!! (Bewertung 5 von 5)
» Ludger Baeumer
Durch Zufall habe ich dieses Buch im Internet entdeckt. Ich war erst nicht sicher ob mir dieses Buch gefällt. Aber da ich Englische Geschichten und den Humor sehr gern mag, habe ich mir dieses Buch bestellt. Dieses Buch ist eines der schönsten Bücher die ich je gelesen habe. In dem Buch ist man so nah in der Geschichte eingebunden das man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Wenn Sie einem Leser ein schönes Geschenk machen wollen, sind Sie hier absolut richtig. Als erstes schenken Sie sich selber dieses Buch, Sie tuen sich was Gutes!!
Schönes Buch mit kleinen Mängeln (Bewertung 4 von 5)
» julia141622
Dieses Buch schildert die Leidensgeschichte eines Jungen, der auf Grund einer Verkettung von Missverständnissen zum Außenseiter wird. Dies geschieht jedoch auf eine neutrale bis leicht ironisch-humorvolle Weise, so dass das Buch niemals weinerlich oder gewollt mitleiderregend wirkt (obwohl beim Leser durchaus Tränen fließen können). Ich bin auf das Buch durch eine Fernsehsendung aufmerksam geworden und hatte vor dem Lesen eine recht hohe Erwartungshaltung, die größtenteils, aber nicht vollständig erfüllt wurde.
Zunächst das Positive: Das Buch ist definitiv spannend und unterhaltsam. Ich habe es regelrecht verschlungen, beim Lesen gelacht und geweint und an einigen Stellen hat es mich tief berührt. Dennoch finde ich, dass das Buch sein Potential nicht voll ausschöpft.
Während mich die Handlung zu Beginn gerade wegen der Verstrickungen und schicksalshaften Zufälle faszinierte, wurde sie im Laufe des Buches immer unglaubwürdiger und konstruierter, so dass ich ab einem gewissen Punkt über Raymonds Schicksalsschläge nur noch müde lächeln konnte. Meines Erachtens wäre weniger hier mehr gewesen, denn dann hätte sich die Geschichte zumindest einen gewissen Grad an Glaubwürdigkeit bewahrt. Besonders die Szenen, die mit Raymonds Vater zu tun hatten, fand ich völlig überflüssig und unglaubwürdig - aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel von der Handlung vorwegnehmen.
Sprachlich fand ich das Buch relativ, aber nicht außergewöhnlich gut geschrieben - Durchschnitt, meiner Meinung nach. Auf den letzten 100 Seiten hatte ich allerdings den Eindruck, dass der Autor sein Buch plötzlich schnell zu Ende bringen wollte, worunter sowohl der Schreibstil als auch die Handlung leiden. Einige Jahre in Raymonds Leben werden übersprungen, wichtige Ereignisse offen gelassen, man erfährt nicht mal, wie er Morissey-Fan wird, obwohl sich seine Liebe zu Morissey wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Das Ende fand ich schlichtweg unpassend, aber natürlich ist das alles Geschmackssache.
Fazit:
Trotz meiner oben geschilderten Kritikpunkte hat es sich für mich gelohnt, das Buch zu lesen. Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern hinterlässt auch einen bleibenden Eindruck - vergessen kann man diese Geschichte nicht so leicht, wenn man sie gelesen hat. Schade finde ich nur, dass das Buch meiner Meinung nach noch besser sein könnte, wenn die Handlung realistischer gehalten wäre
Tolles Buch (Bewertung 4 von 5)
» Angie Bookheart
Ein schönes Buch, das zeigt, wie durch Mißverständnisse und Verdächtigungen ein Leben fast zerstört werden kann. Ungewöhnlich und lebendig geschrieben erzählt es das Leben eines Jungen, der sich durch eine eher komische Handlung, die mißverstanden wird, immer tiefer in Schuld und Tragik verstrickt. Obwohl er am Ende sein Leben in den Griff bekommt, bleibt ein Hauch von Traurigkeit beim Leser zurück
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